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Aktiv & Wellness

Ein Tag am Torgglerhof, Südtirol

Im Farmhouse Torgglerhof, dort, wo das Passeiertal beginnt und der Alltag leiser wird, wächst vieles. Vor allem Äpfel. Sehr viele Äpfel. So viele, dass der Hof früher schlicht Apfelhotel hieß – ein Name, der einst perfekt passte, irgendwann aber zu klein gedacht war. Heute wachsen hier noch immer Äpfel. Aber auch Trauben, buntes Gemüse, die Trauerweide und Ideen. Und ziemlich gute Gründe, länger zu bleiben als geplant.

Und wie genau sieht so ein Tag am Torgglerhof aus? Eins ist sicher: Er ist nie ganz gleich. Aber manchmal ungefähr so:

Früh. Aber richtig.

Urlaub heißt hier nicht automatisch ausschlafen. Zumindest nicht, wenn der Berg ruft. Die Sonnenaufgangswanderung dauert eine gute Stunde – und ja, sie beginnt früh. Aber oben wartet kein Smalltalk, sondern ein Panorama, das selbst Morgenmuffel verstummen lässt. Dazu Brownies und heißer Tee. Und dieser Moment, wenn die Sonne langsam über den Gipfeln auftaucht und die Felswände zu strahlen beginnen.

Hoffrühstück

Zurück am Hof warten kleine, liebevoll angerichtete Teller am Frühstücksbuffet – serviert mit einem Lächeln. Lachs mit Honig-Senf-Soße und Kren. Frisch geschnittenes Obst. Der eigene Bunkerkäse mit Trüffel oder Kräutern. Und vieles mehr, das gerade Saison hat – oder einfach zu gut ist, um es wegzulassen. Alles so portioniert, dass man von allem probieren darf – ohne sich entscheiden zu müssen.

Zeit zum Durchatmen

Gut gestärkt darf man entscheiden: Noch eine zweite Tasse Kaffee? Oder lieber bewusst durchatmen – vielleicht sogar ein bisschen Schlaf nachholen? Für Letzteres ist der Weg nicht weit. Zwei Brunnenhäuser liegen im Garten, sanft in die Landschaft gebaut und von einer Blumenwiese überzogen. Eines für Familien. Eines nur für Erwachsene. Weil hier beides seinen Platz hat. Dazwischen: Wiese, Weitblick, Wasser. Raum, um das eigene Tempo wiederzufinden. Wer tiefer eintauchen möchte, rollt die Yogamatte aus oder lässt sich bei einer Klangschalenmeditation treiben – begleitet von Menschen, die wissen, wann man Worte braucht. Und wann nicht.

Picknick am Weinberg

Irgendwann meldet sich der Appetit. Oder die Entdeckungslust. Dann ist es Zeit für die nächste Stärkung – und für den Pinzgauer. Und Sepp. Seniorchef, Hofgründer, Charmeoffensive auf vier Rädern. Gemeinsam mit seiner Frau Mali hat er den Hof aufgebaut – und zur Hochzeit die Weide gepflanzt, die noch heute über den Garten wacht. Sein ganzer Stolz? Neben Mali: der Pinzgauer. Mit ihm bringt er Gäste an Orte, an die Google Maps nicht denkt. Zum Picknick im Weinberg – quer durch Stock, Stein und ein kleines bisschen Abenteuer. Zwischen den Reben öffnet sich eine Tür im Berg. Dahinter: zwei Etagen voller Köstlichkeiten. Und ein Glas Wein – genau dort, wo er wächst.

Ein Stück Hof für Zuhause

Zurück am Hof bleibt dieses Gefühl, etwas Besonderes entdeckt zu haben. Und damit guter Geschmack nicht nur Erinnerung bleibt, führt der Weg fast automatisch in Hofladen und Vinothek. Hier finden sich nicht nur eigene Produkte, sondern auch sorgfältig ausgewählte Dekoration und Interior-Stücke – Dinge mit Charakter, die ein kleines Stück Hofgefühl mit nach Hause nehmen lassen. Und den Äpfeln entkommt man natürlich ebenfalls nicht. Was draußen wächst, landet hier im Glas: als Apfelsaft Rouge oder als Cider Anderdog. In einer Region voller Äpfel kam erstaunlich lange kaum jemand auf die Idee, daraus Cider zu machen. Diese und andere Geschichten erzählt Juniorchef Martin bei den Kellergeschichten. Vielleicht auch, dass der JoRo Spritz ganz unmerklich dazu beigetragen hat, dass seine Margarete ihren Weg auf den Hof gefunden hat.

Gang für Gang

Langsam wird es Abend. Und da zeigt der Hof, was er wirklich kann. In der Küche unter der Leitung von Küchenchef Markus Prenn entsteht ein 5-Gänge-Menü, das ziemlich gute Argumente fürs Wiederkommen liefert. Viele Zutaten kommen direkt vom Hof oder aus der Region. Zwei Menülinien stehen zur Wahl, aus denen die Gäste ihr persönliches Degustationsmenü zusammenstellen. Serviert wird Gang für Gang – weil man hier Gastgeber sein will. Und weil man es sich ruhig gut gehen lassen darf.

Gartenkonzert

Und wenn man denkt, schöner wird es heute nicht mehr, setzt draußen im Garten die Musik ein.
Juniorchefin Maria ist Gastgeberin durch und durch – mit einem Blick für alle. Zwischen Gästen und Kindern sorgt sie ganz selbstverständlich dafür, dass es allen gut geht. Christian schürt den alten Holzherd, auf dem frisch zubereitete Köstlichkeiten duften. Martin steht jetzt lieber hinter der Ape Bar als im Keller und mixt Cocktails statt Wein oder Apfelsaft. Musiker*innen liefern den Soundtrack, Sepp bittet charmant zum Tanz.

Und irgendwo zwischen Lachen, Gläserklirren und Lagerfeuer wächst dieses Gefühl, nicht nur zu Besuch zu sein – sondern mittendrin im Hofgeschehen.

Fotos: Torgglerhof; Alex Filz; Stefanie Aichner & Giulia Gartner; Franziska Unterholzner; Emi Massmer; Christine Neder

Farmhouse Torgglerhof is a member of Lifestylehotels

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