Agrad Chalets – Hotel des Monats Oktober
Zehn Grad. Vielleicht ein bisschen Nebel. Die Wanderschuhe sind noch feucht vom Wald, während wir bereits in einem 32 Grad warmen Außenpool sitzen und feststellen: Der Oktober hat eigentlich ziemlich gute Ideen. Zumindest hier im Chiemgau. Nicht ohne Grund sind die Agrad Chalets unser Hotel des Monats im Oktober.
470 Gründe, kurz stehen zu bleiben
Die Agrad Chalets liegen in Aschau im Chiemgau, zwischen Chiemsee und Chiemgauer Alpen. Und bevor wir uns für das gesamte Wochenende in der Sauna einquartieren, lohnt es sich, erst einmal nach draußen zu gehen. Der Bärnsee liegt nur wenige Gehminuten entfernt. Ein leichter Rundweg führt durch Wälder und Wiesen, während dazwischen immer wieder die markante Silhouette der Kampenwand auftaucht.
Wer höher hinaus möchte, nimmt die Kampenwandbahn. Rund 14 Minuten dauert die Fahrt hinauf auf 1.467 Meter. Bei klarer Sicht reicht der Blick von hier über den Chiemsee bis zu den umliegenden bayerischen und österreichischen Bergen. Oben bleibt nur noch die Entscheidung, wie weit wir zwischen Wanderwegen und Almen noch weitergehen möchten. In Aschau nimmt man übrigens auch das Sitzen ziemlich ernst. Der Ort nennt sich Bankerldorf®: Mehr als 470 Bänke warten hier auf alle, die finden, dass eine Pause mindestens genauso wichtig ist wie der Weg selbst. Rund 200 davon sind besondere Themenbänke. Ganz ehrlich? Im Oktober können wir diese Philosophie ziemlich gut unterstützen.

Auch zehn Grad haben ihre Vorteile
Denn irgendwann müssen wir ja zurückkommen. Und genau dann wird im Agrad aus dem, was im Sommer einfach Wellness ist, plötzlich ein ziemlich guter Grund, sich über kühlere Temperaturen zu freuen. Der Außenpool wird in der kalten Jahreszeit auf 32 Grad beheizt. Und auch die private Außensauna am Chalet fühlt sich noch einmal anders an, wenn die Luft draußen bereits richtig frisch geworden ist. Und dann wäre da noch der Hot Tub. Plötzlich ertappen wir uns dabei, dass wir 20 Grad und Sonnenschein gar nicht mehr so sehr vermissen. Nach einem kühlen Tag draußen ist schließlich genau das angenehm, weswegen wir hier sind: heißes Wasser, Sauna, das eigene Chalet und die schöne Erkenntnis, dass wir heute wirklich nirgendwo mehr hinmüssen. Dass es draußen zehn Grad hat? Wird erstaunlich schnell nebensächlich.


Das beste Programm: nirgendwo mehr hinmüssen
Nach einem ganzen Tag draußen kommt irgendwann der Moment, in dem man kein Restaurant mehr suchen, keine Jacke mehr anziehen und nicht noch einmal entscheiden möchte, wohin es zum Abendessen geht. Im Agrad gibt es darauf eine ziemlich überzeugende Antwort.
Fondue im eigenen Chalet. Der Abend wird so nicht zum nächsten Programmpunkt, sondern einfach zur Fortsetzung dessen, weswegen wir hergekommen sind. Wir bleiben. Wir essen. Öffnen vielleicht noch etwas zu trinken. Gehen möglicherweise noch einmal in den Hot Tub. Und vergessen ziemlich schnell, dass wir ursprünglich noch irgendetwas anderes vorhatten. Wahrscheinlich ist es genau das, was diesen Ort im Herbst so gut funktionieren lässt.


Oktober, neu gedacht
Auch die aktuellen Arrangements der Agrad Chalets liefern ein paar gute Gründe, ein Wochenende noch ein wenig zu verlängern: Zeit zu zweit, ein Midweek Escape, Wellness und später bereits die ersten Wintertage im Chaletdorf. Aber eigentlich brauchen wir zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr viel Überzeugungsarbeit. Wir waren in den Bergen. Sind um einen See spaziert. Haben zumindest auf einer der 470 Bänke Halt gemacht. Saßen im warmen Wasser, während es draußen kalt war. Waren in der Sauna. Und haben am Abend Fondue gegessen, obwohl wir danach nur noch ein paar Schritte gehen mussten. Vielleicht ist der Oktober also doch nicht einfach der Monat, den wir bis zum nächsten Urlaub überstehen müssen.
Vielleicht müssen wir ihn nur am richtigen Ort verbringen.

