Sonja Puffer / November 20, 2019 / PERSÖNLICHKEITEN

Bergland Design- und Wellnesshotel Sölden: Weltmeisterlicher Gastgeber

Der Skilift war unser Kindermädchen. Unsere Mutter hat uns in der Früh rausgeschickt und zum Mittagessen sind wir wieder heimgekommen“, erinnert sich Sigi Grüner, Gastgeber im Bergland Design- und Wellnesshotel Sölden. Wenn es ums Skifahren geht, ist der fünffache Tiefschnee-Weltmeister und dreifache Synchron-Skiweltmeister also die richtige Ansprechperson. Bis es richtig Winter wird, dauert es noch ein wenig. In Sölden sind aber schon alle Lifte im Gletscherskigebiet in Betrieb. „Ein super Tipp: Jetzt kann man am Gletscher die neusten Produkte testen – alle Firmen sind vor Ort. Und bei den Skilehrern holt man sich jetzt Tipps, um sich für die Wintersaison einzuschwingen“, verrät der 50-Jährige. 

Sölden ist ein relativ großes Skigebiet, sich hier zurechtzufinden ist gar nicht so einfach. Sigi Grüner bietet daher – nach vorheriger Anfrage – exklusive Skitage an.

Bergland Design- und Wellnesshotel Sölden

„Das ist wie ein privater Skikurs mit mir. Ich zeige unseren Gästen, wo zu welcher Uhrzeit am wenigsten los ist, wo es den besten Schnee gibt.
Ich gebe Tipps und mache Übungen und die Teilnehmer merken schon bei der nächsten Abfahrt eine Verbesserung“.

Sigi Grüner, Gastgeber

Da es durch die modernen Lifte viel weniger Wartezeiten gibt, sind die Skifahrer viel länger auf den Brettern als noch vor einigen Jahren. Da ist es wichtig, das richtige Tempo zu finden und seine Kräfte einzuteilen. Der Skitag mit dem Hoteldirektor wird bis ins letzte Detail durchgeplant. Es soll der perfekte Tag sein, da darf natürlich auch die Kulinarik nicht fehlen. Die Hütten werden mit Bedacht gewählt.

Als Sigi Grüner 20 Jahre alt war, war er der damals jüngste Skilehrer in Österreich. „Aufgrund meiner Körpergröße und meines skifahrerischen Könnens war ich ideal für den japanischen Markt geeignet. Ich bin 1990 für Salomon nach Nagano gegangen und habe dort Skilehrer ausgebildet“, erinnert sich der Söldener. Jahrelang reiste er damals dem Tiefschnee nach – von Neuseeland über Südamerika bis nach Kanada. Es folgten die vielen Weltmeistertitel.

Im Jahre 1998 kam er nach zehn abenteuerlichen Jahren für einen BMW-Werbespot nach Sölden zurück. Als einer von vier Skifahrern fegte er synchron den Gletscher hinab, ein BMW mit dem damals neuen xDrive machte den spektakulären Begleitschutz. Zu der Zeit heiratet ein Freund von Sigi und auf der Hochzeit traf er Elisabeth Falkner. Sie ist eine von vier Kindern der führenden Hoteliers-Familie, die Sölden in Tirol zur aufstrebenden Wintersportmetropole gemacht hat. Es war Liebe auf den ersten Blick. „Irgendwie sind wir uns 30 Jahre nicht über den Weg gelaufen. Es ist schon lustig – wenn man um die ganze Welt reist, erwartet man nicht, seine Nachbarin zu heiraten“, schmunzelt der zweifache Vater. Im Jahr 1999 übernehmen die beiden das Bergland Hotel von Elisabeths Eltern. Im Jahr 2010 wagen sie einen mutigen Schritt: Das alte Hotel wird abgerissen und in siebenmonatiger Rekordbauzeit komplett neu erfunden. Als erstes Designhotel im Ötztal strahlt das Hotel eine harmonische Verbindung von Natur und Architektur aus. Regionale Materialien wie Holz, Stein und die Wolle aus der eigenen Schafzucht machen den Charme des Hauses aus.

Gastgeber zum Anfassen

Uns ist wichtig, dass unsere Gäste uns in Erinnerung behalten. Wir wollen wahrgenommen werden und kein austauschbares Hotel sein“, verrät Sigi Grüner.

Die Grüners leben die Gastlichkeit der Gründerfamilie mit Herz und Seele. Die beiden Töchter der Familie, Sara und Anna, werden diese Tradition wohl fortführen. Tipps zum Skifahren kann man sich bei ihnen schon jetzt holen. Kein Wunder, beide kommen pro Saison locker auf 3.000 Fahrten. Ein Kindermädchen war da wohl nicht nötig.


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