Sonja Puffer / November 29, 2019 / PERSÖNLICHKEITEN

Gradonna Mountain Resort, Kals: Der Gradonna Effekt


Ein Interview mit Hoteldirektor Thomas Krobath, der gemeinsam mit Brigitte Berger das Gradonna Mountain Resort in Kals am Fuße des Großglockners leitet. Der 39-Jährige erzählt uns, warum es zu Weihnachten kein Feuerwerk gibt, wie man das Thema Nachhaltigkeit in so einem großen Hotelbetrieb vorantreibt und er klärt uns über den Gradonna-Effekt auf.

Herr Krobath, wie kommen Sie in die Hotellerie und woher kommt Ihre Leidenschaft für den Beruf?

Ich komme ursprünglich von der Turracher Höhe. Meine Eltern haben aber jahrelang das Glocknerhaus direkt an der Hochalpenstraße betrieben. Ich habe dort viel Zeit verbracht und fühle mich daher mit der Gegend stark verbunden. Die Faszination für internationale Gäste, verschiedene Kulturen und Bräuche kommt also sicher aus meiner Familie. Es hat mich immer schon fasziniert diese fremde Welt kennenzulernen. Ich habe die Tourismusfachschule in Bad Gleichenberg gemacht und dann in der Schweiz in Luzern, am Arlberg und in London gearbeitet. Außerdem habe ich sieben Jahre auf Kreuzfahrtschiffen verbracht, war dort stellvertretender Hoteldirektor und habe mir so die ganze Welt angeschaut. Das tolle an dem Beruf – die ganze Welt ist dein Arbeitsplatz.

Gradonna Mountain Resort
Brigitte Berger und Thomas Krobath, die beiden Hoteldirektoren

Sie leiten seit Herbst 2017gemeinsam mit Brigitte Berger das Viersterne-Superior-Resort. Was macht das Gradonna so besonders?

Wenn Gäste ankommen, spüren sie sofort den Gradonna Effekt. Im Hotel wurden extrem hochwertige, regionale Materialien verarbeitet. Heimisches Fichten- und Zirbenholz, Leinen, Loden und der Kalser Marmor geben dem Resort eine exklusive und zugleich bodenständige Note. Man spürt sofort die Unbeschwertheit und die lockere Atmosphäre. Gäste fühlen sich sofort entspannt. Dazu kommt noch die unglaubliche, unberührte Naturkulisse hier in Kals. Es herrscht absolute Ruhe, es gibt keinen Autoverkehr hier oben – wir befinden uns ja am Eingang zum Nationalpark Hohe Tauern. Es ist ein richtiger Kraftplatz.

Ihnen ist auch das Thema Nachhaltigkeit ein großes Anliegen. Wie wird das im Hotel umgesetzt?

Wir sind ständig dabei uns in diesem Bereich zu verbessern. Gerade erst haben wir die Kaffeemaschinen in den Zimmern und Chalets ausgetauscht. Jetzt verwenden wir nur mehr nachhaltige Kaffeepads. In unserem Feinkostladen im Hotel stellen wir von PET-Flaschen auf Glasflaschen um. Wir versuchen so wenig Müll wie möglich zu machen. In unserer Küche, die gerade wieder eine Gault Millau Haube erobert hat, verwenden wir möglichst viele frische, hochwertige, regionale Produkte. Wir verarbeiten möglichst Produkte aus der Umgebung. Wir haben Wildfleisch aus eigener Jagd, aber auch Fleisch aus der eigenen Landwirtschaft, das wir ins unserer Metzgerei verarbeiten. Dazu noch selbstgemachte Marmeladen und Pestos. Dadurch, dass wir ein so großes Hotel sind, können schon kleine Veränderungen enorm viel bewirken.

Die Wintersaison ist schon voll im Gange. Was können sich Gäste erwarten? Haben Sie einen Geheimtipp?

Wir haben schon jetzt eine traumhafte Winterlandschaft. Das Gradonna ist enorm vielseitig. Man kann sich im Wellnessbereich mit Anwendungen unserer eigenen Kosmetikprodukte von Magdalena’s verwöhnen lassen, die Kulinarik genießen und natürlich vom Skifahren übers Tourengehen, Langlaufen bis hin zum Schneeschuhwandern alles machen. Das Großglockner Resort Kals-Matrei, auf der Südseite des Großglockners, ist das größte Skigebiet Osttirols. Im heurigen Winter wird eine neue 6er Sesselbahn in Betrieb genommen. Ein kleiner Tipp: Lassen Sie sich das Restaurant Adler Lounge bei der Bergstation nicht entgehen. Dort oben hat man ein atemberaubendes Panorama auf sechzig 3000er.

Gradonna Mountain Resort

Was kann man sich zu Weihnachten und Neujahr im Gradonna erwarten?

Wir gehen diese Zeit, passend zur ruhigen Naturkulisse, sehr ruhig und traditionell an. Wir hatten noch nie ein Feuerwerk – und den Gästen geht es auch nicht ab. Sternspritzer haben denselben Effekt und zaubern ein Leuchten in die Augen unserer Gäste.


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